PRODUKTIONEN

Anna Franziska Huber


Hans Otto Theater Potsdam: 


AUF DICH, THEO!

ODER DER STAUB VERGEHT, DER GEIST BESTEHT

Gedichte und Balladen von Theodor Fontane


Unter einem 200-jährigen Baum beginnt ein Geburtstagsfest, zu dem ein gewisser „Theo“ geladen hat. Eine besondere Situation entsteht, da „Theo“ nicht selbst anwesend ist. Oder vielleicht doch? Der musikalische Abend lässt Theodor Fontanes Leben Revue passieren. Von der Geburt in Neuruppin über seine Kinderjahre in Swinemünde und die Jugendzeit in Berlin spannt sich der Lebensbogen bis hin zu den Erwachsenenjahren als Familienvater und Schriftsteller. Mit Gedichten, Balladen und autobiographischen Texten begeben wir uns augenzwinkernd auf die Suche nach Theodor Fontane, der sein Leben humorvoll selbst so beschrieb:

Eine kleine Stellung, ein kleiner Orden
Fast wär‘ ich auch mal Hofrat geworden,
Ein bißchen Namen, ein bißchen Ehre,
eine Tochter „geprüft“, ein Sohn im Heere,
Mit siebzig’ne Jubiläumsfeier,

Artikel im Brockhaus und im Meyer...
Altpreußischer Durchschnitt, Summa Summarum,
Es drehte sich immer um Lirum Larum
Um Lirum Larum Löffelstiel.
Alles in allem– es war nicht viel.




REGIE Anna Franziska Huber BÜHNE & KOSTÜME Matthias Müller AM KLAVIER Rita Herzog KOMPONIST David Loscher DRAMATURGIEAlexandra Engelmann THEATERPÄDAGOGIK Michael Böhnisch/Manuela Gerlach


BESETZUNG  Franziska Melzer, Ulrike Beerbaum



Kritik: https://theodorfontane.de/2019/05/29/theodor-fontane-im-hans-otto-theater-potsdam-ich-wollte-mein-gedicht-koennte-singen/
























Copyright Thomas M. Jauk

"Sommernachtstraum" / Shakespeare

ein Abenteuer Kultur Theaterprojekt mit dm-Auszubildenden

hier zum Pressebericht




"All das Schöne" / Duncan Macmillan                                                                             

Gostner Hoftheater Nürnberg














Wie reagiert man als Kind auf den Selbstmordversuch seiner Mutter? Man schreibt ihr eine Liste mit alldem, was an der Welt schön ist: 1. Eiscreme, 2. Wasserschlachten, 3. Länger aufbleiben dürfen als sonst und fernsehen, 4. Die Farbe Gelb … Man hofft, dass die Mutter die Liste wirklich liest (und nicht bloß die Rechtschreibfehler korrigiert), dass ihre Depression aufhört und das Leben weitergeht. Tut es auch. Aber nicht alles wird automatisch gut. Nicht jetzt, nicht später, als man selbst erwachsen ist, verliebt und vielleicht sogar über eigene Kinder nachdenkt. Immer wieder lauert da eine seltsame Traurigkeit, gibt es Abstürze, peinliche Situationen und Verletzungen. Nur die Liste ist im Lauf der Jahre angewachsen und nähert sich der Million: 999.997. Das Alphabet, 999.998. Unpassende Songs in gefühlvollen Momenten, 999.999. Eine Aufgabe abschließen …



Duncan Macmillan hat «einen lebensbejahenden Monolog über ein todernstes Thema geschrieben, hinreißend, herzergreifend und gänzlich unsentimental … All das Schöne ist sogar ein umwerfend komisches Stück über Depression – und womöglich eines der komischsten Stücke überhaupt» (The Guardian). Unter Einbindung des Publikums, das durchgängig kleinere Rollen übernehmen muss, «verwandelt Macmillan mit leichter Hand angebliche Schreckgespenster in Glücksfälle» (The New York Times) und «findet das perfekte Gleichgewicht zwischen dem, was einen am Leben verzweifeln lässt, und dem, was es so wunderbar macht» (The Independent).

Der Brite Duncan Macmillan, geboren 1980, ist Autor und Regisseur. Für Atmen gewann er 2013 bei den Off West End Awards den Preis für das beste neue Stück. Ebenfalls 2013 war er mit seiner zusammen mit Katie Mitchell und Lyndsey Turner erarbeiteten Bühnenfassung von Friederike Mayröckers Reise durch die Nacht zum Berliner Theatertreffen eingeladen.


Mit: Gerd Beyer

Regie: Anna Franziska Huber